Juni 26

Umdisponierung

Aufgrund einer angekündigten Schlechtwetterfront aus Westen (!!) mussten wir nun so umdisponieren, dass wir auf den Rasttag in Bregenz zur Gänze verzichten, dafür nur dort ankommen, 1 Foto machen und am nächsten Tag gleich kehrt machen, um erneut über den Arlberg retour zu fahren Richtung Salzburg.

Drückt uns die Daumen auf halbwegs trockene Fahrten!! Heute gehen wir noch Reserve-Pullis und Shirts einkaufen und ein Paar Schuhe für eine allfällige  nochmalige Regenfahrt.

WER von euch hat da nicht aufgegessen, dass wir schlechtes Wetter haben – hä????!!!

Juni 25

Die 3. Etappe

Heute war eindeutig Regenbekleidungstestungstag und das mehr als uns lieb war. Fazit: nie mehr wieder beim Kauf sparen, wenn wir länger als 1 Stunde trocken bleiben wollen!!

Sogar die Kühe am Gerlospass (17% Steigung) haben sich gewundert, was wir da machen und den Kopf geschüttelt.

Ansonsten sind wir um wichtige Erfahrungen reicher: Kurven vorsichtig befahren – quasi mit 30 km/h herumschleichen, nicht in den Spurrillen fahren und auf jeden Fall Zebrastreifen und Kanaldeckel meiden, denn megarutschig.

Pudelnass wurde also Innsbruck nach 128 km und einer 2,5 Stundenfahrt in strömenden Regen erreicht. Die Krimmer Wasserfälle wurden auf die Mit-Auto-Besuchsliste verschoben.

Einchecken ins Hotel, trockenlegen – klar muss es 1/2 Stunde nach unserer Ankunft wieder schön warm werden – dann in die Altstadt, das Goldene Dachl fotografieren und auf die Suche nach Futter machen.

Dieses in Form eines Burgers und Ofenkartoffel mit Chilli gefunden, nun grasen wir die Altstadt ab.

Natürlich haben wir auch ein Gesamtfoto von Innsbruck – vom Flughafen aus mit Blick auf die Nordkette:

Morgen geht es weiter über den nächsten Berg Richtung Bregenz. Dann ENDLICH 1 Rasttag mit Sightseeing 🙂

Juni 24

Die 2. Etappe

Lienz – Heiligenblut – Großglockner Hochalpenstraße – Zell/See – Mittersill haben wir nun erfolgreich absolviert = 171 km

Das Stromschauen der Kapruner Stauseen haben wir uns erspart – zu viel Zeit am Glockner verbracht, dafür haben wir das Kitzsteinhorn im Nebel fotografiert (mit ein bissi Strom im Vordergrund).

Das Störende an der Hochalpenstraße waren eigentlich die vielen Kurven und die schöne Gegend, weil man da ja kaum zum Fahren kommt ;-). Darüber hinaus muss man sich mit noch langsamer Fahrenden abplagen, wie bsp.weise stinkigen Autobussen oder Oldtimer-Feuerwehrautos.

Bergab war es ebenfalls mühsam: Jacke aus – Jacke an, denn besser Fleece als Freeze!

Großer Respekt gehört jedoch jenen, die diese Strecke, wie auch schon mein Vater, mit dem Fahrrad absolvieren. Auch heute gab es wieder viele, auch einige Frauen, die es wissen wollten. Den größten Vorteil, den die haben? Sie zahlen keine EUR 25,50 als Benützungsgebühr.

Oben angelangt ist man schon ziemlich beeindruckt!!! Ich suchte zwar vergeblich die viel gepriesenen Murmeltiere, diese gibt es offenbar nur millionenfach im Souvenirshop, u.a. auch eines für mich zu Hause:

Morgen bekommen leider wir laut Einheimischen und Wetterbericht ausgiebigst die Gelegenheit, unsere neue Regenkleidung zu testen. Passend dazu ja auch unser Vorhaben: die Krimmer Wasserfälle – tja, die werden wir dann aus jeder Richtung haben…..

Juni 23

Die 1. Etappe

Geschafft!!! Mit 2 Stunden Verspätung – der Reisende braucht ja ein ordentliches Frühstück – sind wir gestartet und nach 310 km trocken trotz vieler schwarzer Wolken in Lienz angekommen. Ein kurzer Zwischenstopp noch in Klagenfurt, beim Lindwurm mit Pflege der italienischen Geschäftsbeziehungen (= Il Gelati).

Sitzen nun in einem 3-Hauben-Lokal in Lienz und genießen unser Essen.

Die Dolomiten lachen uns an und stimmen uns auf morgen und DEN anderen Berg ein, wo es dann lautet: auffi aufn berg muasch eam unterkriagn…

Morgen mehr und Mahlzeit!

 

Juni 22

Berühmte letzte Worte bevor….

… es nun doch tatsächlich losgeht:

Hallo an liebe Eltern, Chefs, Freunde, Bekannte und Daheimbleibenmüssende!

Es ist nun soweit – wir starten ab morgen, Freitag, zu unserer Österreich-Tour, liebevoll auch Tor-Tour genannt – mit einem klitzekleinen Abstecher nach Liechtenstein und einer Ausweiche über unsere anderen Nachbarn beim Kleinen deutschen Eck.

Dank den coolen Börni-Boys (siehe auch www.boerni.cc) laufen unsere Mopis einwandfrei. Wir sind motiviert, haben alle Unterkünfte vorreserviert, sind für fast jedes Wetter entsprechend ausgerüstet und sicherlich trotz der vielen Verstaumöglichkeiten zuwenig Klamotten und zuviele Feuchttücher eingepackt.

Aufgrund des spürbaren Ost-West-Gefälles wurde auch das Budget angepasst. In der Wohnung wurden sämtliche Blumen übergegossen, dafür den Kühlschrank leergefuttert.

Wir werden Berge erklimmen (Glockner, Arlberg), Täler durchcruisen (hoffentlich kein moralisches) und uns wünschen, dass der Allerwerteste durchhält.

Sämtliche Wahrzeichen aller Hauptstädte werden angesteuert und fotografiert sowie auch mal zwischendurch bei interessanten Hotspots Fotos geschossen – Beispiel: ah, da kommt unser Strom her (Kaprun) oder staunen, wo James Bond die Welt rettete (Bregenz) oder eine größere, steilere Wiese fotografieren (Hahnenkamm) oder ein bzw. mehrere Glaserl auf uns in der Wachau trinken usw usw.

Österreich hat ja da so einiges an Schönem und Sehenswertem anzubieten!

Am Ende der 14 Tage werden wir auch etwas Zeit am Neusiedlersee verbringen und uns die Sonne auf den Pelz brennen lassen.

In diesem Sinne wünschen wir euch jedenfalls auch eine gute Zeit, seid nicht traurig – wir kommen wieder, keine Frage, heute ist nicht aller Tage – und schaut mal ab und bei unserem blog vorbei – gerne könnt ihr auch was Nettes reinschreiben 🙂 !

Liebe Grüße – Andrea & Sigi