Juli 4

Die 11. Etappe

Das Finale furiosum:

Mit 1 Stunde Stauverkehr durch Graz, damit wir das Foto machen können, endlich zu Hause angekommen (Wohnung).  Auf der letzten Etappe nach Graz war weniger Gegendschauen, sondern mehr Fahren angesagt.

Am Weg wurde noch das Kulturjahr2003-Überbleibsel bei Weiz fotografiert, weil es gar so schick in der Gegend herumsteht.

Wir sind sehr froh, dass alles unfallfrei (für Mensch und Maschine) abgelaufen ist.

 

Fazit: Die Ö-Tour hat uns extrem gut gefallen und es wurden schon Pläne für 2018 geschmiedet, wo es wahrscheinlich in den Norden geht.

 

Nochmals Danke an alle, die mit uns „mitgefahren“ sind!!!

Bis demnächst unter dieser Adresse 🙂

Juli 3

Die 10. Etappe

Den Planeten Wien bei besten Wetterbedingungen verlassen.

Bei Schwechat stehen bleiben zum Fliegerschauen. Ein A380 der Emirates, übrigens das größte Passagierflugzeug der Welt, hat sich hier wohl offenbar den Vorrang einfach selbst genommen 😉

Gejausnet in Bruck an der Leitha

Erreichen des Gebietes der typisch burgenländischen Stromerzeugung

Mittagsschlaferl bei Donnerskirchen am See

Grüße vom Schloß Osterhasi in Eisenstadt

Check in im Hotel Haydn und Bezug eines wahrlich herrschaftlichen Zimmers mit dem gewissen Schlossflair

Als Fastabschluss und weil es hier einfach die besten Motive gibt, sende ich allen Zuhausgebliebenen und Schlechtwetterleidenden einen sonnigen Gruß aus dem Burgenland!!!!

Danke, dass ihr uns begleitet und mit ein paar Kommentaren unterhalten, sowie auch manchmal auch ermuntert habt, wenn uns das schlechte Wetter zuviel geworden ist. Die schöne Zeit, das gute Eis und der Wein hier im Burgenland lassen uns viele Strapazen vergessen!

 

Juli 2

Die 9. Etappe

Unendliche Weiten (Niederösterreich), wir schreiben das Jahr 2017, am 02.07., Sternzeit 10.03 Uhr.

Captain Vespa und Miss Fly brechen zu einer neuen Mission auf, einen neuen Planeten, genannt Wien, zu erobern, dessen Einwohner zwar eine eigenartige Sprache sprechen (das Semmerl, der Gaogao / Kakao, die Hüsn oder 16er Blech / Ottakringer, das Krokodü / Essiggurkerl usw) und doch einen coolen Schmäh besitzen  …. doch zuerst wie alles begann:

In der Wachau wurde – wieder einmal – bei tiefhängenden grau-schwarzen Wolken gestartet und zügig St. Pölten erreicht, welches gekennzeichnet war durch gähnende Leere. Keine Touristen, keine Einheimischen, keine Ansichtskartenstandeln – vorerst – in Sicht.

Nach dem digitalen Festhalten des Wahrzeichens = das Rathaus am Hauptplatz – wurde eine geöffnete Tourist Info aufgesucht.

Der dort diensthabende junge Mann hat sich über Abwechslung so gefreut, dass er uns gleich über das gesamte Sommerprogramm in der Stadt aufklärte. Wir zogen mit einem Stoß an Prospekten und einer Ansichtskarte wieder ab.

Vor Tulln fotografierten wir aus der Ferne, das zwar teuer gebaute, aber nie in Betrieb genommene einzige Atomkraftwerk Österreichs: Zwentendorf

Über den Riederberg ging es dank unseres Freundes, dem Wind, recht flott nach Wien. Hier musste man sich zwar erst im gesamten Verkehr zurecht finden (Hauptsache man kann hupen), doch irgendwie haben wir es bis ins Zentrum geschafft – und somit war die heutige Mission erfüllt!

Mittag gegessen wurde im bereits bekannten und geschätzten Sperl, Nachmittags genossen wir einen Kaffee in Gesellschaft mehrerer Katzen im Cafe Neko,  abends gab’s to go: Fladenbrot mit Hühnerfleisch, scharf (gemeinhin auch Kebab) – so kann man auch an einem Tag gleich mehrere Kulturen kennenlernen.

Morgen heißt es ja leider wieder: back to the roots mit einer größeren Etappe nach Graz….

Juli 1

Zwischenetappe

Heute endlich 1 Rasttag mit viel Nixtun und doch hatten wir einiges zu tun:

* mit Mopis die Donau überquert, dh Fähre geentert, von Spitz nach Arnsdorf

* Einnahme von Ruine Aggstein

mit adäquatem Ritterschmaus vor Ort = Wildschweinragout und Rippchen

* am Fuße von Stift Melk Marillentraum genossen (Eis)

* danach Zehen in die Donau gehalten, für zu kalt befunden, besser waren 1,5 Stunden am Strand schlafen

* im Anschluss daran in den Spitzer Weinbergen herumgeirrt (offizieller Name Weinwanderweg), mangels Kondition vorzeitig abgebrochen, um Stärkung beim Heurigen einzunehmen.

Festgestellt, dass die Wachau noch 1 Tag länger zum Nixtun verleitet!!

Juni 30

Die 8. Etappe

Es kam wie es kommen musste, wir fahren seit einiger Zeit zu Dritt: mein Partner, ich und DER WIND!! So gingen wir also eine 3er-Fahrgemeinschaft ein. Manchmal ist er halt ein bissi zu stürmisch, sodass man trotz ordentlicher Beladung ins Wanken gerät, doch die meiste Zeit ist er freundlich und praktisch: er hält uns vor allem den Regen vom Hals.

Heute hatten wir also endlich diese wuschig weißen Watte-Wolken am Himmel mit Sonnenschein, der uns in die Wachau begleitete.

Nachstehend ein paar Impressionen auf dem Weg dorthin:

Jetzt aber: Grüße direkt aus der Wachau, nächst Spitz und Dürnstein!

Genießen Forelle und Wildschwein direkt an der Donau.

Abends setzte wieder Regen ein, da hatten wir den Heurigenbesuch aber schon hinter uns.

Für morgen steht eine Donauschifffahrt am Plan, soferne es sich heute in der Nacht ausregnet.

Juni 29

Die 7. Etappe

Die Fahrt von Mondsee weg über den Attersee nach Linz über Wels ist nicht so weit, es nieselte leicht und so gingen wir es auch stimmungstiefbedingt langsamer an.

Vorher noch Impressionen vom Mondsee und vom Attersee – beide wunderschön blau bzw. türkisfarbig:

Mondsee

Attersee

Die Strecke von Wels nach Linz war geprägt von einem Gewerbegebiet zum nächsten mit entsprechend viel stinkigem Lkw-Verkehr. Wenigstens wurde die Gegend flacher und überschaubarer!

Die meiste Zeit fuhren wir also mit Regenklamotten, die sich in Linz direkt bezahlt machten, da es da ja heißt: in Linz beginnt’s = ja, zu regnen!!!

Nach dem Zwischentief wurde es aber wieder richtig schön und so konnten wir nach einer Irrfahrt durch die Stadt – man könnte es auch als Sightseeing tarnen – die Fahrt mit der Pöstlingbergbahn auf denselben voll genießen.

Hier noch ein Foto auf den Berg von etwas weiter weg – LINKS von mir, also fuzziklein zu sehen:

Grüße vom Pöstlingsberg / Linz

Nach der anstrengenden Berg- und Talfahrt musste wieder ausgiebig in einem italienischen Restaurant gegessen werden:

Bevor es dann zum wohlverdienten Ausruhen ins Designhotel Harry’s Home geht – sehr zu empfehlen, da zentrumsnahe und megamodern, vor allem, wenn man auf GRÜN steht 😉

Morgen endlich Wachau in Sicht und wir hoffen echt diesmal auf SONNE, ich mag nicht mehr mit 4 Schichten Gewand herumfahren….

Juni 29

Wettertief = Stimmungstief

Es reicht schön langsam mit der grauen Stimmung und dem schlechten Wetter von in der Früh weg!!!

Die letzten Tage waren schon in der Früh weg bewölkt und leicht regnerisch, sodass man halt schon mit Regenkleidung starten muss. Der Wind ist am meisten zermürbend, weil es dadurch gleich mal kälter wird.

Also – Stimmung derzeit bei 😡.

 

Wir würden gerne STS singen: Do kummt die Sun – düdelüdü….!!!!!!!!!

Juni 28

Die 6. Etappe

Gone with the wind … ein lästiges Übel, das uns eine schöne Zeitlang zumindest noch regenfreies Wetters bescherte!

In Maurach wurde in aller Kürze der Achensee be-/gesucht und für absolut badetauglich empfunden.

Und wie man am Foto gut erkennt, war das Wasser unten blauer als der Himmel oben – wir hatten also nicht mehr viel Zeit zum Verweilen – so sind wir dann schon bei leichtem Nieselregen gestartet.

Auf der Strecke gab es wenig Spektakuläres, einfach nur schönes Österreichland 🙂

Die Streif wurde von uns gestreift, die Wiese samt großer roter Gams fotografiert und weiter ging es – bei einsetzenden Regen, also Regenklamotten wieder hervorgeholt und übergezogen so rasch es ging. Jetzt hatten wir ja schon eine gewisse Übung drin.

Zu Mittag entschieden wir uns statt Stanglwirt (riesiges Anwesen in Going!!!) für Schachtelwirt in St. Johann.

Beim kleinen deutschen Eck haben wir den österreichischen Zollbeamten zugewunken, die dort auf fette Beute hofften. Ein Foto ging sich allerdings noch aus:

Bis wir schließlich in Salzburg angekommen sind, der Stadt der fehlenden Beschilderung, sodass wir dort etliche Kilometer mehr auf den Zähler brachten.

Endziel ist der Aichingerwirt in Mondsee, unser Lieblingsaufenthalt auf der Tour (wenn man Podersdorf und den Neusiedlersee komplett ausklammert).

Insgesamt wurden bei dieser Etappe 198 km abgespult.

Juni 27

Die 5. Etappe

Eigentlich ist die 5. Etappe die umgekehrte 4. Etappe, nur sieht man alles nun aus einer anderen Perspektive….

In Bregenz also bei leichtem Regen und mit schweren Herzen ab (es ist so schön hier), durch Vorarlberg durch, wieder über den Arlberg – verfolgt von schwarzen Wolken, in Innsbruck noch schnell das Einkaufszentrum gestürmt, es ist ja Ausverkauf und noch eine Lücke in der Tasche frei. Weiter über Schwaz, Jenbach nach Maurach am Achensee nach 255 km mit einem Bärenhunger angekommen.

Da es auf der Strecke keine allzugroßen Sehenswürdigkeiten gab, an dieser Stelle nur ein paar Kleinigkeiten zu Orten oder Gegebenheiten:

  • in Dalaas (vor dem Arlberg) haben wir vergeblich nach JR gesucht
  • bei Grins hatten wir nix zu Lachen
  • in Roppen gibt es keine weißen flauschigen Knuddeltiere sondern nur gestandene Tiroler
  • in den Ortschaften Windfang und Sonnenhang wird es schon so sein wie es ist
  • ist man durch die Kälte am Arlberg eingemummelt wie ein Nordpolforscher, grüßen einen auch die Harley-Fahrer – wohl eher aus Mitleid….

Der Tacho meiner Fly hatte kurz vor Imst einen coolen Stand, darum sei dieser hier auch gepostet:

Maurach ist bekannt für den Achensee und die vielen Touristen, die hier wohl alle dauerhungrig sein müssen, weil die Portionen riesig sind:

Morgen geht es nach Kitzbühel (Hahnenkamm) übers deutsche Eck nach Salzburg und dann weiter zum Mondsee.

 

Juni 26

Die 4. Etappe

Gruß aus dem Ländle…

Nach 217 km sind wir also in Hinter Arlberg angekommen. Ok, offiziell heißt es hier Vorarlberg!

Das kleine Land der vielen Leute und noch mehr Autos, den vielen Baustellenampeln und den Kuriositäten, wie ungewöhnliche Ortsnamen (Zwischenwasser oder Herrschaftswiesen) oder wie folgt: bei Erreichen der Landesgrenze wird man begrüßt mit dem Hinweis “Achtung, Radarmessungen im ganzen Land möglich!“. Da bin ich ja richtig froh, wenn ich ab morgen wieder im radarfreien Restösterreich unterwegs sein kann!!

Darüber hinaus sind die Einheimischen sehr freundlich wie auch penibel: jeder Kreisverkehr darf nur mit max 40 km/h durchfahren werden. Ich glaube, hier habe ich mich unbeliebt gemacht….

Am Arlberg lautete das Motto: no Promis dafür umso mehr Brummis, da der Tunnel gesperrt war.

Das Wahrzeichen hier ist der Martinsturm, den man suchen muss. 

Die Seefestspielbühne (Carmen heuer am Plan) findet man schneller… nona liegt ja am See und unübersehbar.

 

So, jetzt genießen wir ein Gösser und warten auf Gulasch und Co.

Morgen wirds leider wieder eine nasse Partie und das kommt nicht vom Baden!!